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Лагерь для военнопленных «Алексисдорф/Alexisdorf»

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дед Митяй:
Переход с 15 страницы темы «Немецкий сайт по советским военнопленным»: Где то выискал, что:

Алексисдорф (ныне Ринге-Алексисдорф) (Ringe – Alexisdorf немецкий посёлок в федеральной земле Нижняя Саксония ФРГ).

До войны (1941) известны 8 лагерей под Алексисдорфом для заключённых.

С сентября 1939 года эти лагеря подпадают под юрисдикцию вермахта и становятся лагерями для военнопленных.

См. http://www.herkunft-grafschaft.de/realschulebadbentheim/projekte/zwangsarbeiter 

Как минимум один из второстепенных (филиалов) шталага VI C Bathorn лагерей недалеко от деревни Алексисдорф, в настоящее время, печально известен как лагерь для умирающих (во время ВОВ) военнопленных (инфа Варвары).

Во время Великой Отечественной Войны недалеко от Алексисдорфа  находились до 15 лагерей для военнопленных (инфа моего источника из-под Ганновера – тоже Нижняя Саксония).

дед Митяй:
Д-р Харитонов на несколько моих вопросов выслал вордовский файл вот с этой инфой (профессионально пока не перевёл, но по "Alexisdorf" вначале, понимаю, что касается этой темы):

Das Stalag VI C/Z - Zweiglager Alexisdorf (Emslandlager XV)
 Bis 1945:
1 - Die Geschichte der einzelnen Lager des Stalag VI C ist in einigen Teilen identisch, bzw. kann nicht nach den Standorten aufgeteilt werden. Grundsätzliches ist deshalb auf der Seite "Stalag VI C Bathorn" nachzulesen.
2 - Als fünfzehntes Emslandlager ist bis zum 1. Juni 1938 das Strafgefangenenlager Alexisdorf errichtet worden. Es befand sich in einem seinerzeit nur gering besiedelten Gebiet, 1 km südlich der kleinen Siedlung Alexisdorf. Die Kapazität ist ursprünglich auf 1.000 Häftlinge ausgelegt gewesen. Nur kurzzeitig befanden sich Justizgefangene in der Einrichtung.
3 - Nach Ausbruch des II. Weltkrieges im September 1939 wurde schließlich der Standort vom Wehrkreiskommando VI aus Münster als Kriegsgefangenenlager übernommen. Organisatorisch ist es als Zweiglager dem Mannschaftsstammlager (Stalag) VI C Bathorn unterstellt worden.
4 - Auch für Alexisdorf fehlen aus der Anfangsphase Belegungsangaben. Erst mit dem Eintreffen von Soldaten der Roten Armee ab dem Spätsommer 1941 können Zahlen genannt werden. Am 19. September des Jahres waren hier rund 3.900 sowjetische Kriegsgefangene registriert. In der Zeit bis zum Februar 1945 blieben die Gefangenen der Roten Armee vermutlich die ausschließlichen Insassen der Anlage.
5 - Die Versorgung und die Umstände ihrer Unterbringung wurde von den Nazis entsprechend ihrer Denkweise ausgerichtet. Neben der Überbelegung der Einrichtung und den sich daraus ergebenden unzumutbaren hygienischen Verhältnissen ist auch die Ernährung unterhalb eines erträglichen Minimums reduziert worden. So wurden diese Menschen ihrem Schicksal überlassen, eine hohe Todesrate ist eingeplant gewesen.
6 - Bis zum Frühsommer des Jahres 1943 wurden die Toten auf dem Friedhof des Zweiglagers Dalum begraben, dann ist wenige hundert Meter östlich des hiesigen Standortes ein eigener Lagerfriedhof angelegt worden. Dort sollen möglicherweise bis zu 6.000 Tote in Massengräbern beerdigt sein.
7 - Im Februar 1945 wurden die sowjetische Kriegsgefangenen in das Zweiglager Wietmarschen verlegt. Ihnen folgten in Alexisdorf serbische Gefangene.
8 - Der II. Weltkrieg endete für das Lager mit der Befreiung durch die Alliierten Truppen im April 1945.
 Ab 1945:
Ab April 1946 diente das ehemalige Zweiglager Vertriebenen aus den vormals deutschen Ostgebieten als Notunterkunft. Im Sommer des Jahres gaben die neuen Einwohner ihrer Siedlung den Namen Neugnadenfeld. Im Laufe der 1950er Jahre erfolgte der Abriss der meisten Bauwerke des Lagers. Es entstanden diverse neue Wohnhäuser auf dem Gelände.
In jüngster Zeit hat sich im Ort ein Verein gebildet, der in einer nachzubauenden Baracke den Ursprung und die Geschichte von Neugnadenfeld dokumentieren will.
 Zustand:
Die Fläche des früheren Lagers ist heute vollständig überbaut. Wie auch an einigen anderen Standorten, ist die Transformatorenstation mit anschließendem Gebäude stehen geblieben. Der Anbau hat jedoch durch Umbauten sein ursprüngliches Aussehen weitgehend verloren.
 Zugang:
Das Gebiet des ehemaligen Gefangenenlagers ist zugänglich, ausgenommen natürlich die Privatgrundstücke.
 Hinweis:
Das Dokumentations- und Informationszentrum Emslandlager ist im Internet zu finden:
http://www.diz-emslandlager.de


 

Auch vom Lager Alexisdorf ist die Trafostation erhalten geblieben
Quellenangabe:
- Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945 - Band 3: Niedersachsen II
- Martin Weinmann: Das nationalsozialistische Lagersystem
- Erich Kosthorst, Bernd Walter: Konzentrations- und Strafgefangenenlager im Dritten Reich, Beispiel Emsland
- DIZ: http://www.diz-emslandlager.de/lager/lager15.htm
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См. перевод от заинтересованного гостя в «Reply #229»

дед Митяй:
Непонятно и запарно влезать на «левый» ресурс и оставлять там файл:
http://s004.radikal.ru/i207/1101/1f/045db93a3564.jpg
Ну, раз надо, так надо: У д-ра Харитонова нет комментариев к этим фотографиям, а я попросил (по просьбе 74-х летней дочери Шарапова) его выслать современный вид кладбища и могилы…
С уважением, дед Митяй.

дед Митяй:
Вторая из 3-х фоток: http://s001.radikal.ru/i194/1101/57/b539018c695e.jpg

дед Митяй:
Последняя фотка от д-ра Харитонова: http://s48.radikal.ru/i120/1101/f6/6846e83e60ce.jpg С уважением, дед Митяй.

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