Немного истории:Проживающая в Германии гражданка Морозова Лилия, в 2000 году начала неравную борьбу с чиновниками из управления города Бранденбург-на-Хафеле по поводу ужасно-запущенного состояния захоронения на полуострове Вустерау...
Возможно, именно по этому, в 2001 году вход на полуостров был закрыт, а весь полуостров объявлен заповедной зоной?

В 2010 году немецкие "независимые" эксперты при участии Народного Союза Германии (VDK e.V.) провели соответствующие изыскательные работы и сделали вывод о том, что вредные вещества, выделяемые из могильника отравляющих веществ времен Первой Мировой, представляют серьезную опасность для здоровья человека... Именно из-за этого посещение полуострова КАТЕГОРИЧЕСКИ запрещено!!!
Перенести советское захоронение не представляется возможным, т.к. при этом верхний "зараженный" слой земли придется вывезти и "тщательно уничтожить"!!!
согласно оценки экспертов, общая цена проекта по вывозу и уничтожению верхнего слоя земли, а так же, перезахоронению 85 советских граждан обойдется почти в МИЛЛИОН евро!!!
ТАКИХ денег, ни у немецкой, ни у российской стороны - НЕТ!!!
Дело повисло в воздухе!!!
P.S. Есть среди немцев и те, кто неравнодушен к судьбе советского захоронения на полуострове.Der Ruhm der toten Sowjets bröckeltQuelle: MAZ, am 13.07.2005
(jl, MAZ) "Den Toten zum Ruhme!" schrieb Friedrich-Karl Grasow 1969 über das Ehrenmal für sowjetische "Arbeitssklaven", die die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg zu Tode geschunden hatten. Von Ruhm ist weit und breit nichts mehr zu sehen auf der Wusterau, wo sich das Ehrenmal für 85 gestorbene Sowjetbürger auf der Spitze einer Düne erhebt. Das Denkmal bietet ein Bild des Grauens, seit Jahren bröckelt es vor sich hin. Der trostlose Zustand soll beendet werden, sobald die Wusterau von den Resten der Pulverfabrik und den Schadstoffen befreit wird, sagt Projektmanager Hans-Joachim Freund.
Immer wenn sowjetische Zwangsarbeiter im Arbeitslager in Kirchmöser zwischen 1941 und 1945 verreckten, verbuddelten die Nazis sie auf der Wusterau - wahllos über die Halbinsel verteilt. Nach Kriegsende wurden die 72 Männer, sieben Frauen und sechs Kinder umgebettet und auf der Anhöhe in einem Massengrab beigesetzt. Die Gemeinde Kirchmöser errichtete einen Obelisken zum Gedenken an die Opfer. Schulkinder halfen, Mauersteine zum Bau des Obelisken mit dem Schlitten auf die Halbinsel zu transportieren. Eingeweiht wurde das Ehrenmal im November 1949. Vier Steintafeln erinnern an die Namen der Toten. Doch auch diese Steintafeln sind verwittert, einzelne sind auf den Boden gebröckelt.
"Vor einigen Jahren hat der Bürgerverein Kirchmöser die heruntergefallenen Steinplatten geborgen", erinnert sich Ortsbürgermeister Magnus Hoffmann. Sie lagern jetzt im Heimatmuseum. Zu DDR-Zeiten war es gute Übung, einmal im Jahr Kränze am Ehrenmal niederzulegen. Inzwischen ist die Gedenkstätte zugewuchert und verfällt. Der Bund ist verpflichtet, die sowjetische Kriegsgräberstätte zu pflegen, berichtet Museumschef Hans-Georg Kohnke. Doch die Gedenkstätte werde erst dann saniert, wenn die Stadt die Altlasten auf der Wusterau beseitigen lässt.
Wegen des schlechten Zustands müsste das Ehrenmal komplett abgetragen und wieder neu aufgebaut werden.
http://www.inforiot.de/artikel/ruhm-toten-sowjets-broumlckeltWie weiter mit dem Denkmal auf der Halbinsel Wusterau?LINKE-Fraktionschef Alfredo Förster stellt Anfrage an die Stadtchefin über eine beabsichtigte Sanierung des Denkmals auf der Halbinsel WusterauFörster stellt da und fragt die Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann (CDU): Als Reaktion auf einen Presseartikel über die HI Wusterau führte Förster ein Gespräch mit Lilia Morosov. Sie zeigte mir u.a. einen alten MAZ-Artikel aus dem Jahr 2000 mit der Überschrift "Ehrenmal gibt Rätsel auf" und verwies auf die darin von Herrn Kohnke bezifferten 25 000 DM, die zur Sanierung des Denkmals bereitgestellt werden müssten und für die die Stadt auch damals bereits kein Geld hatte.“
Förster weiter: „Sie widersprach in diesem Zusammenhang energisch der Darstellung unserer Stadtverwaltung, dass russische Botschaft sei, gegen eine Umbettung der Toten auf der HI Wusterau gewesen sei, die die Stadt angeblich finanzieren wollte. Überhaupt empfand sie das bereits seit über einem Jahrzehnt andauernden Geplänkel um die bereits im Einigungsvertrag festgelegten Aufgaben zur Erhaltung und Sanierung des russ. Denkmals auf der HI Wusterau und der damit verbundenen Möglichkeit, den dort verscharrten Toten eine würdige Totenruhe zu gönnen, als würdelos. In einen von ihr vermittelten Telefonat mit dem russ. Diplomaten Rafael Arutjunjan, der in der Berliner Botschaft auch für die Fragen der russ. Denkmäler und Gräber zuständig ist, bestätigte mir dieser persönlich, in keiner Weise gegen eine Umbettung der Toten aufgetreten zu sein. Er verwies in diesem Zusammenhang lediglich auf den Volksbund dt. Kriegsgräberfürsorge, der bei uns und im Ausland - so wie ebenfalls im Einigungsvertrag vorgesehen - für diese Aufgaben zuständig ist und diese Arbeiten, wie auch in anderen Fällen immer gut löst. Er betonte nochmals, dass das Interesse der russischen Botschaft an einer würdigen Begräbnisstätte nach wie vor, ungebrochen und sehr groß ist.“
„Zur Bekräftigung seiner Aussage verwies er auf ein im Februar 2010 abgesandtes Schreiben an das Brandenburgische Innenministerium, in dem die russ. Botschaft ihr großes Interesse bekundet noch in diesem Jahr und auf eigene Kosten die Sanierung des Denkmals auf der HI selbst vorzunehmen. Er war persönlich bei den auf der HI Wusterau vorgenommenen Probegrabungen am 26.9.2008 anwesend und hat zu keiner Zeit einen Zweifel daran gelassen, dass die dortigen Zustände einer dringenden Veränderung bedürfen."
Förster stellt drei Fragen:1. den aktuellen Stand der Verhandlungen zur Sanierung des Denkmals auf der Halbinsel Wusterau mit.
2. Welche Vorstellungen hat die Stadt Brandenburg entwickelt, um eine Nutzung dieses Denkmals - trotz des derzeitig kontaminierten Bodens - zu ermöglichen?
3. Wann und in welchen Arbeitsschritten richtet die Stadt Brandenburg an der Havel eine würdige Begräbnisstätte für die im Umfeld des Denkmals verscharrten Toten ein?
Autor: Marco Petig, Mittwoch, den 12. Mai 2010
http://havelstadt.de/politik-aktuell/wie-weiter-mit-dem-denkmal-auf-der-halbinsel-wusterau